Deutscher PADI IDC · Kleine Gruppen · Über 20 Jahre Erfahrung · La Palma
PADI IDC Kosten
Was kostet es wirklich, Tauchlehrer zu werden?
Erfahre transparent, welche Kosten auf dich zukommen, wie sich der Gesamtpreis zusammensetzt und worauf du bei der Planung achten solltest.
Was kostet es, PADI Tauchlehrer zu werden?
Wenn du dich mit dem Thema Tauchlehrer-Ausbildung beschäftigst, wirst du früher oder später auf sehr unterschiedliche Preisangaben stoßen. Manche Angebote wirken überraschend günstig, andere deutlich teurer.
Die Realität liegt – wie so oft – dazwischen.
Der Weg zum PADI Instructor besteht kostenmäßig aus mehreren Bausteinen, die erst zusammen die tatsächlichen Gesamtkosten ergeben. Genau deshalb ist es wichtig, nicht nur einzelne Preise zu betrachten, sondern das Gesamtpaket zu verstehen.
Denn entscheidend ist am Ende nicht immer der günstigste Preis, sondern die Möglichkeit, die gesamte Investition realistisch einschätzen zu können.
Die wichtigsten Kostenbereiche im Überblick
Der Gesamtpreis für einen PADI IDC setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Je nachdem, welche Voraussetzungen du bereits erfüllst, können einzelne Punkte entfallen oder geringer ausfallen.
Wir gehen jetzt mal davon aus, dass Du bereits Divemaster bist (oder einen äquivalenten Abschluss auf Profi-Niveau besitzt) und über eine vollständige Tauchausrüstung verfügst.
Dann sind die wesentlichen Kostenfaktoren für einen PADI IDC:

Instructor Development Course (IDC)
Der IDC ist der zentrale Bestandteil deiner Ausbildung zum Tauchlehrer.
Hier unterscheiden sich Angebote oft deutlich – nicht nur im Preis, sondern vor allem in:
- Ausbildungsqualität
- Gruppengröße
- Betreuung
- Vorbereitung auf den IE
Ein hochwertiger IDC ist eine Investition in deine spätere Sicherheit und Professionalität.

PADI-Gebühren & Materialien
Zusätzlich entstehen Kosten für:
- digitale Lernmaterialien
- Instructor-Anträge
- PADI-Mitgliedschaft
- professionelle Haftpflichtversicherung
Zumindest hinsichtlich der Materialien können diese Kosten stark schwanken, abhängig davon, wo Du sie einkaufst. Bei Top IDC geben wir unsere Einkaufspreise weiter (verdienen also nichts an den Materialien), wodurch wir einen relativ günstigen Preis ermöglichen.

Instructor Examination (IE)
Die Instructor Examination ist die offizielle zweitägige Prüfung zum Tauchlehrer. Sie wird von externen Prüfern durchgeführt (den PADI Examinern) und wird separat berechnet.
Die Gebühren werden von PADI erhoben, zum Zeitpunkt der Prüfung direkt an PADI gezahlt und sind immer gleich hoch.

Reisekosten, Unterkunft und Lebenshaltung
Während deiner Ausbildung entstehen Kosten für:
- An- und Abreise
- Unterkunft
- Verpflegung
- Transport vor Ort
Diese Kosten variieren naturgemäß je nach dem woher Du kommst und wo dein IDC und Deine Prüfung stattfinden und nach deinen persönlichen Ansprüchen..
Ein realistischer Kostenrahmen für Deinen PADI IDC liegt – je nach deiner persönlichen Ausgangssituation – im Bereich von:
👉 ca. 3.500 € bis 6.000 €
Dieser Wert kann:
- niedriger sein, wenn du bereits viele Voraussetzungen erfüllst
- höher sein, wenn du zum Beispiel zusätzliche Kurse oder eine Vor-ORt-Vorbereitung planst
Wichtig ist:
👉 Nicht nur auf einen günstigen Einstiegspreis achten, sondern die gesamte Ausbildung realistisch einordnen
Du möchtest wissen, was es in deinem Fall konkret kostet?
Lass uns kurz sprechen – wir geben dir eine ehrliche und transparente Kosteneinschätzung basierend auf deiner persönlichen Situation.
Häufige Fragen zum Thema PADI Tauchlehrer werden (FAQ)
Es gibt eine ganze Reihe von Fragen, die mir in Emails, Telefonaten und Gesprächen mit Kandidaten und Interessenten immer wieder begegnen. Ich habe versucht, diese Fragen thematisch zu sortieren und im Folgenden zu beantworten. Klick auf das Pluszeichen! Und wenn Deine spezielle Frage hier nicht beantwortet ist, dann ist der persönliche, kostenlose Infocall bestimmt das richtige für Dich.
Wie lange dauert es, PADI Tauchlehrer zu werden?
Das hängt davon ab, auf welcher Ausbildungsstufe du aktuell stehst und wie schnell du praktische Erfahrung sammelst. Der eigentliche IDC dauert häufig zwischen 7 und 14 Tagen. Der komplette Weg vom Anfänger bis zum Instructor dauert jedoch deutlich länger.
Muss ich bereits sehr erfahren sein, um am IDC teilnehmen zu können?
Nein. Natürlich helfen Erfahrung und sichere Tauchfertigkeiten, aber niemand muss bereits „perfekt“ sein. Viel wichtiger sind Motivation, Lernbereitschaft und professionelles Arbeiten.
Ist die Prüfung schwer?
Der IE ist anspruchsvoll, aber mit einer guten Vorbereitung absolut machbar. Entscheidend sind strukturierte Vorbereitung, Verständnis der Standards und professionelle Betreuung während des IDC.
Kann man später wirklich als Tauchlehrer arbeiten?
Ja. Viele Instructoren arbeiten weltweit in Tauchbasen, Resorts oder auf Safaribooten. Die Möglichkeiten hängen unter anderem von Erfahrung, Sprachkenntnissen und Flexibilität ab.
Warum absolvieren viele Kandidaten ihren IDC auf den Kanaren?
Die Kanaren bieten ganzjährig gute Bedingungen, kurze Anreisewege innerhalb Europas und professionelle Ausbildungsbedingungen. Besonders La Palma überzeugt viele Kandidaten durch die ruhige Atmosphäre und die kurzen Wege.
Ist der Weg zum Tauchlehrer auch für Quereinsteiger geeignet?
Ja. Viele erfolgreiche Instructoren kommen ursprünglich aus völlig anderen Berufen. Entscheidend sind weniger der bisherige Lebenslauf als Motivation, Professionalität und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.
Welche Materialien benötige ich?
Die folgenden Materialien benötigst Du für Deinen IDC. Vieles wirst Du bereits aus vorherigen Kursen besitzen, vieles findest du im IDC Crew Pack. Alle Materialien, die Du noch benötigst findest Du zu sehr guten Preisen im Online-Shop für PADI Material. Du weitere PADI Materialien (Pro-Videos, englische Bücher wie "The Law and the diving Professional", Lesson Guides, AWARE-Materialien etc. bring sie gerne mit:
Verbindliche Materialien für Instructor Kandidaten:
- PADI Instructor Manual (als pdf für PADI Member kostenlos von der Pro-Seite herunter zu laden
- PADIs Guide to Teaching (Teil des PADI Candidate Packs)
- PADI Specialty Course Instructor Manual (Teil des PADI Candidate Packs)
- PADI Open Water Diver Manual
- Recreational Dive Planner – RDP Tabelle und eRDPml, einschliesslich „Instructions for Use booklets“ (RDP Bedienungsanleitungen)
- Open Water Diver Quizzes und Abschlussprüfung (Teil des PADI Candidate Packs)
- Adventures in Diving Manual
- PADI Rescue Diver Manual
- PADI Rescue Diver Abschlussprüfung (Teil des PADI Crew Packs)
- PADI Divemaster Manual
- Divemaster Abschlussprüfung (Teil des PADI Crew Packs)
- Aquatic Cue Cards (wasserfeste Referenztafeln) für Open Water Diver, Adventures in Diving, Rescue Diver, Divemaster und Discover Scuba Diving (Teil des PADI Candidate Packs)
- Vorbereitungstafel „Confined Water“ Lektionen (Teil des PADI Crew Packs)
- Vorbereitungstafel Freiwasser Lektionen (Teil des PADI Crew Packs)
- The Encyclopedia of Recreational Diving
- Diving Knowledge Workbook (Arbeitsbuch Tauchtheorie)
Wie bereite ich mich am besten auf den IDC vor?
Eins vorweg: IDC steht für "Instructor Development Course". Es geht also um Entwicklung. Niemand erwartet, dass Du bereits vor Deinem IDC alles kannst, was Du am Ende des IDC können solltest. Sonst könntest Du dir den Kurs ja auch sparen...
Trotzdem kannst Du dich natürlich vorbereiten. Folgendes empfehle ich:
Bearbeite im Selbststudium des PADI eLearning aus dem IDC Crewpack.
Mach dich mit dem Instructor-Manual vertraut. Es geht nicht darum, alle Standards auswendig zu lernen. Es geht darum, sicher zu sein, wo man was findet und in der Lage zu sein, auf Fragen zu Ausbildungsstandards in einer angemessenen Zeit die korrekten Antworten geben zu können.
Wiederhole die Tauchtheorie mit Hilfe der Enzyklopädie und des Diving Knowledge Workbooks. Und wenn du die Gelegenheit hast, mach die Divemaster-Tauchtheorietests noch einmal. Wenn Du dich auf diesem Niveau sicher fühlst, solltest Du auch im IDC keine Probleme bekommen.
Übe die PADI Skills (Demoqualität!). Und vergiss auch nicht die Rescue Übung Nr. 7 (nicht reagierender, nicht atmender Taucher an der Oberfläche) und die Knoten Schotsteg, Palsteg, zwei halbe Schläge. Lies auch alle Schüler-Manuals noch einmal und schau dir die Videos an. Es macht Sinn, dass ein Instructor die Dinge kennt, die seine Schüler zu sehen bekommen.
Welches Equipment benötige ich?
Hier eine generell Auflistung des Tauchlehrer-Equipments in Anlehnung an die Definition im aktuellen PADI Instructormanual
- Flossen, Maske und Schnorchel
- Atemgasflasche mit Ventil
- Tarierjacket mit Flaschenhalterung oder separater Tragschale und Inflator
- Lungenautomat und alternative Luftversorgung
- Instrument zum Überwachen des Atemgasvorrats (z. B. Finimeter)
- Instrument zum Überwachen der Tiefe
- Gewichtssystem mit Schnellabwurfmechanismus und Gewichten
- Tauchcomputer oder RDP (eRDPML oder Tabelle)
- Instrument zur Zeitmessung
- Kompass
- Messer/Taucherwerkzeug
- Zwei Signalmittel für Notfälle an der Oberfläche: ein akustisches (Signalpfeife, Signalhorn, usw.) und ein visuelles (aufblasbare Notfallboje, Leuchtsignal, Signalspiegel, usw.)
Grundsätzlich erwarte ich schon, dass Du deine eigene komplette Tauchlehrerausrüstung mitbringst. Fehlende Teile kannst Du aber natürlich auch leihen. Du solltest folgendes beachten:
Kälteschutz: Bitte bedenke bei der Auswahl deines Tauchanzuges, dass die Pool- und Freiwasserübungen manchmal bis zu zwei Stunden dauern können. Und da wird es im Shorty auch im Pool unter Umständen doch schon mal recht frisch. Ein langer Anzug ist also unbedingt zu empfehlen. Hinsichtlich des Freiwassers kommt es darauf an: Im Sommer in Deutschland oder im Mittelmeer reicht ein 5 – 7 mm Anzug häufig aus. Im Frühjahr und im Herbst / Winter dagegen ist ein Trocki meist die bessere Wahl. Es gab schon IDCs, bei denen hats kräftig geschneit… Mich jedenfalls wirst Du nur sehr selten ohne Trocki im Freiwasser sehen...
Sicher: Handschuhe machen das Handling gerade an der Oberfläche etwas schwieriger (Rescue Übung Nr. 7). Aber wer eine Übung aufgrund zitternder oder gefühlloser Finger nicht durchführen kann, riskiert, die Übung nicht zu bestehen. Gleiches gilt auch für Kopfhauben, Eiswesten, Unterzieher etc. Bitte lass bei der Auswahl des geeigneten Kälteschutzes Vernunft walten – im Zweifelsfall frag mich einfach.
Darf ich mit einem Wing-Jacket / mit Tec-Konfiguration / mit Doppeltank am IDC teilnehmen?
Wie Du der Liste oben entnehmen kannst, ist das generell nicht verboten. Aber ich rate dringend davon ab! Denn erstens sollte ein Instructor idealerweise ein Equipment tauchen, das dem seiner Schüler zumindest ähnelt (Hast Du schon einmal einen OWD-Schüler mit Doppel-12 und Long Hose gesehen???).
Und zweitens führt ein solches Equipment häufig dazu, dass verschiedene Übungen des PADI Skill-Circuit nicht oder nicht gut ausgeführt werden können – und hier gibt es keine Sonderbewertung für equipmentbedingte Probleme. Also: Bitte im eigenen Interesse ein ganz normales Sporttaucher-Jacket und einen ganz normalen (kaltwassertauglichen) Automaten mit Oktopus verwenden!
Ist ein Rebreather im IDC erlaubt?
Nein.
Was darf ich als OWSI alles unterrichten?
Nachdem Du dich zum Open Water Scuba Instructor qualifizierst hast, kannst du sämtliche PADI Programme unterrichten, angefangen vom Discover Scuba Diving bis hin zum Divemaster sowie die Specialties "Tarierung in Perfektion" sowie das Projekt AWARE-Specialty. Wenn du darüber hinaus weitere Tauchlehrer-Specialites unterrichten möchtest, die Dich interessieren, wie beispielsweise Digitale Unterwasser-Fotografie oder Enriched Air Diver (NITROX) oder das von mir entwickelte Programm "Relaxed Diver" dann besteht die Möglichkeit, an entsprechendem Specialty-Instructor-Training teilzunehmen, was ich für meine Kandidaten zu besonders attraktiven Konditionen anbiete.
Ab wann darf ich unterrichten?
Nach dem IE gehen deine Unterlagen direkt an PADI EMEA in Bristol, wo sie verarbeitet werden. In der Regel dauert das etwa 8 bis 10 Tage. Sobald die administrative Arbeit erledigt ist, erhältst du eine Email die bestätigt, dass Du als Instructor tätig werden kannst.
Kannst Du mir helfen, einen Job als Instructor zu finden?
JA! Mit Hilfe meines über Jahre entstandenen Netzwerks aus Divecenters und Resorts habe ich immer wieder die Möglichkeit, erfolgreiche und mir geeignet erscheinende Kandidaten zu vermitteln. Und wenn Du Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder Lebensläufen brauchst oder Du ein Coaching zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche benötigst, stehe ich ebenfalls gerne zur Verfügung.
Welche Versicherung benötige ich?
Um am PADI IDC teilzunehmen benötigst Du keine Versicherung. Allerdings ist es so, dass wenn Du als Tauchprofi arbeiten möchtest eine Berufshaftpflicht-Versicherung für Tauchprofis benötigst. Hier bei uns und in weiten Teilen der Welt ist eine solche Versicherung zwingend vorgeschrieben – und für die Gegenden, in denen man sie nicht zwingend braucht empfehle ich sie trotzdem dringend! Einen perfekten Rundum-Schutz bietet die Aquamed Divecard Professional, bei der ich selber seit vielen Jahren versichert bin und die ich nur sehr empfehlen kann.
Welche Kosten kommen genau auf mich zu?
Die Kosten auf dem Weg zum Tauchlehrer bestehen aus drei Blöcken:
1. Der Kurspreis: Das ist das Geld, das Du für Deinen Kurs bezahlst. Die Kosten richten sich nach dem, was Du buchst. Hier biete ich verschiedene Packages an die Du alle in der IDC-Preisübersicht findest.
2. Materialien: Die verbindlichen Kursmaterialien schreibt PADI vor und sind auch nicht “verhandelbar”. Ich habe die Möglichkeit, Dir sämtliche notwendigen Kursmaterialien zu wirklich sehr fairen Preisen anzubieten. Das gilt im Übrigen auch für Materialien, die nicht verbindlich sind, die Du Dir aber trotzdem vielleicht anschaffen möchtest.
3. PADI Gebühren. Es kommt auf Dich die Gebühr für die Prüfung, die Instructor-Application und die Application-Gebühren für evt. Specialties, EFRI etc. zu. Diese Kosten gehen zum Zeitpunkt der Prüfung oder kurz danach direkt an PADI.
