PADI Tauchlehrer werden – der komplette Guide
Vom leidenschaftlichen Taucher zum Profi. Starte Schritt für Schritt in ein neues Leben als PADI Instructor.
Was macht ein PADI Tauchlehrer eigentlich?
Ein PADI Tauchlehrer bildet Menschen aus, begleitet sie unter Wasser und vermittelt Sicherheit, Wissen und Begeisterung für das Tauchen. Für viele Instructoren ist der Beruf weit mehr als nur ein Job – er verbindet Leidenschaft, Verantwortung und einen besonderen Lebensstil.
Die Aufgaben eines Tauchlehrers gehen dabei deutlich über das reine „Tauchen beibringen“ hinaus. Ein guter Instructor hilft seinen Schülern dabei, Selbstvertrauen aufzubauen, Herausforderungen zu meistern und sich unter Wasser sicher und wohl zu fühlen.
Zu den typischen Aufgaben gehören:
- Durchführung von Tauchkursen vom Anfänger bis zum Profi
- Organisation von Tauchausfahrten
- Begleitung zertifizierter Taucher
- Mitarbeit im Divecenter
- Betreuung und Motivation von Schülern
- Schutz und respektvoller Umgang mit der Unterwasserwelt
Der Beruf ermöglicht es tatsächlich, an Orten zu arbeiten, an denen andere Urlaub machen – oft verbunden mit internationalem Umfeld, Natur, Meer und einem deutlich freieren Alltag als in klassischen Bürojobs.
Auf der anderen Seite sollte man den Beruf auch nicht romantisieren: „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ beinhaltet eben auch „Arbeiten“. Ein Tauchlehrer trägt große Verantwortung, arbeitet oft körperlich hart und muss auch in stressigen Situationen ruhig und strukturiert handeln können.
Schon deshalb ist eine solide Ausbildung enorm wichtig.
Warum entscheiden sich Menschen für den Weg zum Tauchlehrer?
„Ich wollte ursprünglich nur eine kurze Auszeit nehmen. Heute arbeite ich als Instructor auf den Kanaren.“
(Manu, PADI IDCS)
Der Weg zum PADI-Tauchlehrer
Der Weg zum PADI Tauchlehrer erfolgt schrittweise. Jede Ausbildungsstufe baut auf der vorherigen auf und vermittelt zusätzliche Fähigkeiten, Erfahrung und Verantwortung.
Das Ziel ist nicht nur, möglichst schnell Instructor zu werden, sondern ein sicherer, kompetenter und professioneller Taucher zu werden.
Open Water Diver
Der Open Water Diver Kurs ist der Einstieg in die Welt des Gerätetauchens. Hier lernst du die Grundlagen:
- Umgang mit der Tauchausrüstung
- Tarierung
- Unterwasserkommunikation
- Sicherheitsregeln
Nach erfolgreichem Abschluss kannst du weltweit selbstständig mit einem Buddy tauchen.
Advanced Diver
Im Advanced Open Water Diver sammelst du weitere Erfahrung und lernst verschiedene Spezialbereiche des Tauchens kennen.
Typische Tauchgänge:
- Tieftauchen
- Navigation
- Nachttauchen
- Tarierung
- Wracktauchen
Das Ziel ist vor allem, Erfahrung und Sicherheit unter verschiedenen Bedingungen aufzubauen.
3
Rescue Diver
Der Rescue Diver Kurs gilt für viele Taucher als einer der wichtigsten und lehrreichsten Kurse überhaupt.
Hier lernst du:
- Stresssituationen frühzeitig zu erkennen,
- Probleme zu vermeiden,
- Rettungstechniken anzuwenden,
- Verantwortung für andere Taucher zu übernehmen.
Viele professionelle Taucher sagen später, dass sie im Rescue Diver Kurs deutlich mehr Selbstvertrauen entwickelt haben.
4
Divemaster
Der Divemaster ist die erste professionelle Ausbildungsstufe bei PADI und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Tauchlehrer.
In dieser Ausbildung lernst du unter anderem:
- Tauchtheorie auf Profi-Niveau,
- das Präsentieren von Tauchfertigkeiten
- Gruppen sicher zu führen,
- Briefings professionell durchzuführen,
- Tauchgänge zu organisieren,
- und mit Tauchschülern zu arbeiten.
Außerdem entwickelst du deine eigenen Fähigkeiten deutlich weiter und sammelst wertvolle praktische Erfahrung.
5
Instructor Development Course (IDC)
Der IDC ist die eigentliche Ausbildung zum PADI Tauchlehrer.
Hier lernst du:
- wie man Tauchkurse professionell unterrichtet,
- wie man Theorie verständlich erklärt,
- wie man Skills demonstriert,
- und wie man als Instructor sicher und professionell arbeitet.
Ein guter IDC bereitet dich nicht nur auf die Instructor Examination vor, sondern auch auf deine spätere Realität als Tauchlehrer.
6
Instructor Examination (IE)
Das ist die offizielle Abschlussprüfung zum PADI Instructor.
Hier wird geprüft:
- Theorie
- Unterricht in Klassenraum und Wasser
- Wasserfertigkeiten
- Sicherheitsverständnis
- professionelle Standards
Mit einer guten Vorbereitung ist der IE absolut machbar. Entscheidend ist nicht Talent, sondern eine strukturierte Ausbildung und ernsthafte Vorbereitung.

Ulf Mayer
PADI Platinum Course Director
Schon seit 2002 führe ich mindestens vier IDCs im Jahr durch. Zunächst als Teil eines Ausbildungsteams, seit 2005 dann eigenverantwortlich. So habe im Laufe der Jahre viele Kandidaten kennengelernt und auf ihrem Weg zum Tauchlehrer begleiten dürfen.
Ich hatte dabei das Glück, mit einigen der besten Course Directors der Welt zu arbeiten. Und ich habe viel von Ihnen gelernt. Also wenn es etwas gibt, was ich Dir im Übermaß bieten kann, dann ist es Erfahrung. Erfahrungen, die ich heute gerne weitergebe. Zu Deinem Vorteil.
Für weitere Informationen klicke hier.
Jahre IDC-Erfahrung
Durchgeführte IDCs
Pro-Zertifikate
%
Bestehensquote
Die offiziellen Voraussetzungen für den PADI IDC:
Um am PADI IDC teilnehmen zu können, musst du:
- mindestens 18 Jahre alt sein,
- zertifizierter PADI Divemaster (oder äquivalente Brevetierung einer anerkannten Organisation) sein,
- seit mindestens 6 Monaten zertifizierter Taucher sein,
- eine gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung besitzen (nicht älter als 12 Monate),
- sowie einen aktuellen Erste-Hilfe- und HLW-Kurs nachweisen können.
Für die Teilnahme an der abschließenden Instructor Examination (IE) benötigst du mindestens 100 geloggte Tauchgänge.
Muss man bereits „perfekt“ tauchen können?
Ganz klar: Nein.
Viele angehende IDC-Kandidaten glauben, dass sie bereits perfekte Taucher sein müssten, bevor sie einen IDC beginnen. In der Praxis ist das selten der Fall.
Der IDC ist schließlich auch dafür da, deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln, deine Demonstrationsqualität zu verbessern und dich Schritt für Schritt auf Deine Rolle als Instructor vorzubereiten.
Natürlich hilft es, wenn du in Tauchtheorie fit bist und grundlegende Skills sicher beherrschst. Tatsächlich bleibt für Basis-Training während des IDC nicht allzuviel Zeit – aber um die Basics zu legen ist der Divemaster-Kurs gedacht.
Aber niemand erwartet, dass du bereits wie ein erfahrener Course Director arbeitest.
Wirklich wichtig sind:
- Lernbereitschaft,
- Teamfähigkeit,
- Zuverlässigkeit,
- Motivation
- und professionelles Auftreten.
Welche Erfahrung sollte man idealerweise mitbringen?
Die reine Anzahl an Tauchgängen sagt nur begrenzt etwas über die tatsächliche Erfahrung eines Tauchers aus. Viel wichtiger ist, unter welchen Bedingungen du getaucht bist und wie sicher du dich unter Wasser bewegst. Tatsächlich sind 5 Tauchgänge in einem Indoor-Tauchzentrum, während denen Du ausschließlich Skills trainierst für Deine Fertigkeiten wertvoller als 20 Tauchgänge in einer warmen Bucht, wo Du ganz gechillt herumschwirrst und bunte Fische beobachtest. Nichts gegen Fische-gucken – mir geht es hier ums Prinzip.
Ebenfalls hilfreich sind Erfahrungen mit verschiedenen Bedingungen wie Sichtweiten, Temperaturen, Brandung, Strömung und verschiedenen Ausrüstungen.
Besonders wertvoll ist außerdem praktische Erfahrung im Umgang mit anderen Tauchern.
Welche Eigenschaften machen einen guten zukünftigen Tauchlehrer aus?
Ein guter Tauchlehrer muss nicht der „coolste“ Taucher im Wasser sein. Entscheidend sind häufig ganz andere Fähigkeiten. Denn als Instructor arbeitest du später nicht nur mit erfahrenen Tauchern, sondern oft auch mit Menschen die nervös sind, Schwierigkeiten mit bestimmten Übungen haben oder sich unter Wasser generell unsicher fühlen. Und dann spielen Geduld, Kommunikationsfähigkeit, Persönlichkeit und Professionalität eine große Rolle.
Was passiert, wenn man sich noch nicht bereit fühlt?
Das ist völlig normal. Viele Kandidaten sind vor ihrem IDC unsicher. Sie stellen sich Fragen wie
- „Bin ich gut genug?“
- „Schaffe ich die Tauchlehrer-Prüfung?“
- „Reicht meine Erfahrung aus?“
Ein wirklich guter IDC beginnt deshalb nicht erst am ersten offiziellen Kurstag. Eine professionelle Vorbereitung hilft Dir dabei, Wissenslücken zu schließen, die Tauch-Theorie aufzufrischen und Sicherheit für das, was da kommt zu gewinnen. Genau deshalb legen wir so großen Wert auf persönliche Betreuung, realistische Vorbereitung und eine angenehme Lernatmosphäre.
Unser Tipp aus der Praxis
Nach vielen Jahren in der Ausbildung professioneller Taucher zeigt sich immer wieder:
Die erfolgreichsten IDC-Kandidaten sind meistens diejenigen, die offen sind, lernen möchten, konzentriert arbeiten und bereit sind, sich weiterzuentwickeln.
Ein professioneller Tauchlehrer entsteht nicht über Nacht. Aber der IDC ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.
Du bist unsicher, ob du bereit für den IDC bist?
Viele Fragen lassen sich am besten persönlich klären. Gerne schauen wir gemeinsam, wo du aktuell stehst und wie dein individueller Weg zum PADI Instructor aussehen kann.
Wie läuft ein IDC ab?
Der Instructor Development Course – kurz IDC – ist die eigentliche Ausbildung zum PADI Tauchlehrer. In dieser Phase lernst du nicht nur, wie man sicher taucht, sondern vor allem, wie man andere Menschen professionell ausbildet.
Viele angehende Kandidaten sind überrascht, wie vielseitig ein guter IDC tatsächlich ist. Es geht nicht nur um Theorie oder Wasserfertigkeiten, sondern unter anderem auch um Methodik, Präsentation, Organisation und professionelles Auftreten.
Der IDC bereitet dich Schritt für Schritt auf die spätere Arbeit als Instructor und auf den abschließenden Instructor Examination (IE) vor.
Wie lange dauert ein IDC?
Die Dauer eines IDC kann je nach Organisation, Konzept und Zusatzprogrammen variieren. Viele Programme dauern zwischen 7 und 14 Tagen. Ein guter IDC sollte jedoch nicht darauf ausgelegt sein, Kandidaten möglichst schnell „durchzuschleusen“, sondern sie professionell auf die Realität als arbeitender Instructor vorzubereiten.
Unser Fokus liegt deshalb auf kleinen Gruppen, intensiver Betreuung, persönlichem Feedback und einer angenehmen Lernatmosphäre. Dadurch entsteht deutlich mehr Sicherheit für die späteren Instructor Examination und vor allem für die praktische Arbeit danach. Und die kurzen Wege auf La Palma, die angenehmen Bedingungen und die ruhige Umgebung helfen vielen Kandidaten zusätzlich dabei, sich voll auf ihre Ausbildung zu konzentrieren.<
Welche Inhalte werden im IDC behandelt?
Der IDC besteht aus verschiedenen Bereichen, die eng miteinander verzahnt sind.
Dazu gehören unter anderem:
- Unterrichtsmethodik
- Präsentationstechniken
- Tauchtheorie
- PADI Standards und Verfahren
- Risikomanagement
- Wasserfertigkeiten
- Skill-Demonstrationen
- Workshops
- Rettungsübungen
- praktische Unterrichtseinheiten im Pool und Freiwasser
Das Ziel ist nicht nur, Informationen auswendig zu lernen, sondern ein professionelles Verständnis für die Arbeit als Instructor zu gewinnen.
Workshops und Praxis
Ein PADI IDC besteht nicht aus Frontalunterricht. Gute Programme arbeiten sehr praxisnah. Typische Workshops behandeln zum Beispiel: Kursorganisation, Risikomanagement, Spezialkurse und reale Situationen aus dem Alltag einer Tauchbasis.
Dadurch entsteht ein deutlich realistischeres Bild des späteren Berufslebens.
„Die Balance zwischen professioneller, zielgerichteter Ausbildung und Spaß war immer da. Es stand nicht die Vorbereitung auf die Prüfung im Vordergrund – der Bezug zum späteren Beruf als Instructor war immer klar zu erkennen, was meine Motivation zum Lernen echt gefördert hat. Danke für alles Ulf!“
„Die Kompetenz, die unerschütterliche Ruhe und gute Laune kann ich nur loben! Man hat mir hier perfekt verdeutlicht, welchen Wert es hat, als Tauchlehrerin zu arbeiten.“
„Learning from a top level professional, in a friendly environment. All the course was very smooth and fun, with a lot of dedication and attention to the details. Highly suggested!“
Wie schwer ist die Instructor Examination (IE) wirklich?
Viele angehende IDC-Kandidaten beschäftigen sich schon lange vor Beginn ihrer Ausbildung mit einer ganz bestimmten Frage:
„Schaffe ich die Prüfung überhaupt?“
Die kurze Antwort lautet: Ja – mit einer guten Vorbereitung ist die Instructor Examination absolut machbar. Trotzdem sollte man die Prüfung nicht unterschätzen. Schließlich handelt es sich um die offizielle Abschlussprüfung zum PADI Instructor. Hier wird geprüft, ob die Kandidaten sicher, professionell und verantwortungsvoll als Tauchlehrer arbeiten können.
Die gute Nachricht ist: Der IE ist keine „Falle“, bei der Kandidaten absichtlich zum Scheitern gebracht werden. Das Ziel ist vielmehr, gut vorbereitete Kandidaten fair und professionell zu bewerten. Generell gilt, dass es im IE keine Überraschungen gibt – alles wurde bereits im IDC trainiert und geübt, die Abläufe und Anforderungen sind klar. Es gibt nichts neues in der Prüfung. Oft entstehen Probleme weniger durch mangelnde Fähigkeiten, sondern eher durch Nervosität oder Stress.
Was wird in der Instructor Examination geprüft?
Geprüft wird in verschiedenen Bereichen:
- Tauchtheorie
- PADI Standards
- Klassenraumpräsentationen
- Teaching im Pool und im Freiwasser
- Skill-Demonstrationen
- Rescue-Szenario
- sowie professionelles Verhalten und Organisation
Die Theorie-Prüfungen
Ein Wort zur Theorie: Ein Teil des IE besteht aus der Überprüfung der Tauchtheorie. Das ist tatsächlich der Teil, der am häufigsten zu Problemen führt. Geprüft werden die fünf Themen, die bereits aus der Divemasterausbildung bekannt und geläufig sein sollten (das das nicht immer so ist, darüber habe ich mich an anderer Stelle bereits aufgeregt…). Konkret geht es um Physik, Physiologie, RDP und Dekompressionstheorie, Ausrüstung und Skills und Umwelt.
Viele Kandidaten haben großen Respekt vor diesem Bereich – besonders dann, wenn ihre letzte Theorieprüfung schon einige Jahre zurückliegt. Wichtig zu wissen: Im IDC haben wir bei Top IDC zwar einige Workshops und Probe-Prüfungen vorgesehen, generell bleibt aber nicht allzu viel Zeit um Tauchtheorie zu teachen. das muss vorher schon sitzen – wie gesagt idealerweise aus dem Divemaster-Kurs.
Es gilt für die Prüfung: Mit einer guten Vorbereitung ist der Tauchtheorie-Teil für die meisten Kandidaten gut machbar. Eine perfekte Vorbereitung ist unser Onlinekurs Tauchtheorie. Hier werden alle wichtigen Bereiche noch einmal erläutert und geübt. Hilft sicher!
Wie hoch ist die Durchfallquote?
Ohne eine konkrete Zahl zu nennen ist die Realität, dass Kandidaten, die ihren IDC ernst nehmen und sich professionell vorbereiten den IE in der Regel problemlos bestehen können. Natürlich kann man Prüfungsangst, „Blackouts“ und Flüchtigkeitsfehler nicht gänzlich ausschließen. Aber für Top IDC kann ich sagen, dass von den Kandidaten, die zur Prüfung zugelassen wurden in den letzten Jahren alle auch Tauchlehrer geworden sind.
Denn unser Ziel ist es nicht, Kandidaten irgendwie „durch den IE zu bringen“. Es geht nicht darum, auswendig gelernte Abläufe stumpf zu wiederholen, sondern echte Sicherheit aufzubauen. Unser IDC bereitet Kandidaten Schritt für Schritt auf den Job eines Tauchlehrers vor. Und wer als Tauchleher bestehen kann, besteht die Prüfung erst recht! Wir möchten Instructoren ausbilden, die sicher und professionell arbeiten, ihre Schüler souverän begleiten und langfristig im Tauchsport erfolgreich sind.
Kann man vom Tauchen leben?
Für viele Menschen beginnt der Gedanke an den IDC mit einer einfachen, aber sehr emotionalen Frage:
„Kann man eigentlich wirklich vom Tauchen leben?“
Die ehrliche Antwort lautet: Ja – aber wie in fast jedem anderen Beruf hängt auch das im Tauchsport stark davon ab, welche Ziele man verfolgt, wie professionell man arbeitet und welche Erfahrungen man im Laufe der Zeit sammelt.
Der Beruf des Tauchlehrers ist kein klassischer Bürojob mit festen Arbeitszeiten und immer gleichen Abläufen. Genau darin liegt für viele Menschen aber auch die große Faszination. Statt Alltag, Pendeln und Bildschirmarbeit erleben viele Instructoren einen Lebensstil, der deutlich näher an Natur, Meer, Reisen und internationalen Begegnungen liegt.
Viele angehende Tauchlehrer träumen davon, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Und tatsächlich eröffnet der Tauchsport Möglichkeiten, die in vielen anderen Berufen kaum denkbar sind. Als Instructor kann man weltweit arbeiten, unterschiedliche Länder kennenlernen und Menschen aus den verschiedensten Kulturen begegnen. Manche arbeiten saisonal in verschiedenen Regionen der Welt, andere bleiben langfristig an einem festen Ort und bauen sich dort Schritt für Schritt ihre Karriere auf.
Gleichzeitig ist es wichtig, ehrlich zu bleiben: Der Beruf des Tauchlehrers ist nicht dauerhaft „Urlaub“. Professionelle Instructoren tragen Verantwortung und arbeiten oft körperlich intensiv. Dazu kommen Organisation, Kundenbetreuung, Sicherheitsmanagement, Theorieunterricht und teilweise lange Tage während der Hochsaison. Gerade in touristischen Regionen kann die Arbeit sehr fordernd sein.
Wer jedoch Freude daran hat, mit Menschen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und seine Leidenschaft professionell weiterzugeben, empfindet genau diese Mischung häufig als sehr erfüllend.
Auch die Verdienstmöglichkeiten werden oft falsch eingeschätzt. Es gibt nicht „das typische Gehalt“ eines Tauchlehrers. Einkommen und Karriere hängen stark davon ab, in welcher Region man arbeitet, welche Erfahrung man mitbringt, welche Sprachen man spricht und welche Zusatzqualifikationen vorhanden sind.
Wir versuchen deshalb bewusst, keine unrealistischen Versprechungen zu machen. Der Tauchsport kann unglaublich erfüllend, spannend und frei sein – gleichzeitig erfordert professionelles Arbeiten aber auch Einsatz, Lernbereitschaft und Verantwortung.
Genau darauf legen wir bei Top IDC großen Wert: Wir möchten angehende Tauchlehrer nicht nur auf den Instructor Exam vorbereiten, sondern auf die Realität des späteren Berufslebens – ehrlich, professionell und praxisnah.
Warum La Palma perfekt für deine Tauchlehrer-Ausbildung ist
Die Wahl des richtigen Standorts für den IDC wird häufig unterschätzt. Viele angehende Tauchlehrer vergleichen zunächst nur Preise oder die Dauer der Ausbildung. Tatsächlich hat die Umgebung, in der du deinen IDC absolvierst, jedoch einen enormen Einfluss auf deine Konzentration, deine Lernatmosphäre und letztlich auch auf deinen Erfolg.
Genau hier bietet La Palma einige besondere Vorteile. Fokus statt Massenabfertigung. Ein wichtiger Unterschied zu manchen großen Tauchdestinationen ist die Atmosphäre auf La Palma.
Die Kanaren gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Regionen Europas für den professionellen Tauchsport. Im Gegensatz zu vielen klassischen Tauchdestinationen verbindet La Palma dabei mehrere wichtige Faktoren: ganzjährig gute Bedingungen, kurze Anreise innerhalb Europas, hohe Sicherheit, angenehmes Klima und gleichzeitig eine deutlich ruhigere und entspanntere Atmosphäre als viele touristische Massenstandorte. Während andere Inseln stark auf schnellen Massentourismus ausgerichtet sind, bietet La Palma deutlich mehr Ruhe und Fokus. Genau das empfinden viele IDC-Kandidaten während ihrer Ausbildung als enorm wertvoll.
Denn der IDC ist keine gewöhnliche Urlaubswoche. Die Ausbildung erfordert Konzentration, Motivation und die Möglichkeit, intensiv zu lernen. Eine ruhige Umgebung ohne permanente Ablenkung hilft dabei enorm.
Für den IDC kann diese Umgebung einen großen Unterschied machen.
Häufige Fehler auf dem Weg zum Tauchlehrer
Der Weg zum PADI Instructor ist für viele Taucher ein großes persönliches Ziel. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass angehende IDC-Kandidaten ähnliche Fehler machen – häufig nicht aus mangelndem Talent, sondern weil sie den Weg zum professionellen Tauchsport falsch einschätzen oder sich unnötig unter Druck setzen.
Die gute Nachricht ist: Die meisten dieser Probleme lassen sich mit guter Vorbereitung und der richtigen Einstellung sehr gut vermeiden. Nach vielen Jahren Erfahrung zeigt sich immer wieder:
Die erfolgreichsten IDC-Kandidaten sind selten diejenigen mit dem größten Ego oder den meisten Tauchgängen.
Unser gemeinsames Ziel sollte nicht nur ein bestandener IE, sondern die Entwicklung sicherer und professioneller Tauchlehrer sein. Daran arbeiten wir immer wieder aufs neue! Und Du kannst die häufigsten Fehler auf dem Weg zum Tauchlehrer sicher vermeiden.

Zu früh mit dem IDC beginnen
Einer der häufigsten Fehler.
Es hilft wirklich enorm, wenn grundlegende Fähigkeiten bereits sicher vorhanden sind. Kandidaten, die
- ruhig und kontrolliert tauchen,
- sauber tariert sind,
- und sich unter Wasser wohlfühlen,
können sich während des IDC deutlich besser aufs Unterrichten und professionelle Abläufe konzentrieren.

Den IDC unterschätzen
Viele Divemaster glauben, ein IDC bestehe hauptsächlich aus Theorie und Tauchen.
In Wirklichkeit geht es im IDC unter anderem um:
- Unterrichten,
- Präsentieren,
- Organisieren,
- Tauchen.
- Risikomanagement,
- Theorie & Standards,
- Problemlösung
- und professionelles Auftreten.
Ein IDC ist absolut machbar – aber eben auch eine professionelle Ausbildung, die Konzentration und Vorbereitung erfordert.

Zu viel Fokus auf den Preis
Natürlich spielt das Budget eine Rolle. Trotzdem erleben wir immer wieder, dass Kandidaten ihren IDC fast ausschließlich nach dem günstigsten Preis auswählen.
Dabei wird oft vergessen:
Die Qualität der Ausbildung, die Erfahrung des CD und das ganze Setting beeinflussen nicht nur die Prüfung , sondern häufig die gesamte spätere Karriere.
Ein hochwertiger IDC vermittelt nicht nur Wissen, sondern bereitet auf die Praxis eines Tauchlehrers vor.

Nervosität und Selbstzweifel
Fast jeder Kandidat hat vor dem IDC oder dem IE irgendwann Zweifel.
Typische Gedanken sind:
- „Bin ich gut genug?“
- „Schaffe ich die Theorie?“
- „Kann ich wirklich unterrichten?“
- „Was passiert, wenn ich Fehler mache?“
Diese Unsicherheit ist völlig normal.
Interessanterweise sind oft gerade die Kandidaten besonders erfolgreich, die respektvoll und konzentriert an die Ausbildung herangehen – nicht diejenigen, die glauben, bereits alles zu können.

Sich unnötig verrückt machen
Durch Internet und Social Media entstehen oft falsche Vorstellungen über IDC und IE.
Manche Kandidaten erwarten eine extrem harte „Eliteprüfung“ und setzen sich massiv unter Druck.
Aber der IDC ist ein Lernprozess und niemand muss zu beginn können was am Ende gefordert wird
Wer offen ist, Fragen stellt, und sich professionell vorbereitet, hat normalerweise sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Ausbildung.

Zu wenig Fokus auf persönliche Entwicklung
Viele Kandidaten entwickeln sich während des IDC auch persönlich enorm weiter. Sie lernen:
- vor Gruppen zu sprechen,
- Verantwortung zu übernehmen,
- Probleme ruhig zu lösen,
- strukturiert zu arbeiten
- und professioneller aufzutreten.
Und das ist gut so. Und wer bereit ist, sich auf diesen Prozess einzulassen, profitiert oft weit über den Tauchsport hinaus.
Du möchtest wissen, wie Du diese Fehler gar nicht erst passieren lässt?
Für wen eignet sich der Weg zum Tauchlehrer?
Viele Menschen tragen den Gedanken an eine professionelle Tauchausbildung lange mit sich herum. Gleichzeitig fragen sich viele irgendwann:
„Passt dieser Weg überhaupt zu mir?“
Die interessante Antwort lautet: Der typische IDC-Kandidat existiert eigentlich gar nicht.
In den vergangenen Jahren haben wir Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet:
- Studenten,
- Selbstständige,
- Handwerker,
- Büroangestellte,
- Lehrer,
- Aussteiger,
- Weltenbummler,
- Rentner
- aber auch Menschen, die einfach einen neuen Abschnitt im Leben beginnen wollten.
Der gemeinsame Nenner ist meistens nicht das perfekte Können unter Wasser, sondern die Begeisterung für den Tauchsport und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln oder einen neuen Abschnitt im Leben zu beginnen.
Der Beruf des Tauchlehrers bringt Verantwortung mit sich. Genau das macht ihn für viele Menschen auch besonders erfüllend. Für viele Tauchlehrer ist genau diese Arbeit mit Menschen einer der schönsten Teile des Berufs.
Fazit: Ist der Weg zum Tauchlehrer die richtige Entscheidung?
Der Weg zum PADI Instructor ist weit mehr als nur die nächste Ausbildungsstufe im Tauchsport. Für viele Menschen markiert der IDC den Beginn eines völlig neuen Lebensabschnitts – beruflich, persönlich oder manchmal auch einfach als große persönliche Herausforderung.
Natürlich verändert eine Tauchlehrer-Ausbildung nicht automatisch das gesamte Leben über Nacht. Der Beruf bringt Verantwortung mit sich und professionelles Arbeiten im Tauchsport erfordert Motivation, Lernbereitschaft und Engagement. Gleichzeitig eröffnet der Weg zum Tauchlehrer Möglichkeiten, die in vielen klassischen Berufen nur schwer zu finden sind.
Die Arbeit mit Menschen, internationale Erfahrungen, die Nähe zur Natur und das Gefühl, die eigene Leidenschaft professionell weiterzugeben, machen den Tauchsport für viele Instructoren zu etwas Besonderem.
Dabei geht es nicht nur um das spätere Arbeiten als Tauchlehrer. Viele ehemalige IDC-Kandidaten berichten rückblickend, dass sie während der Ausbildung:
- deutlich selbstbewusster geworden sind,
- gelernt haben, strukturierter zu arbeiten,
- mehr Verantwortung übernommen haben,
- und sich persönlich enorm weiterentwickelt haben.
Der IDC ist deshalb nicht nur eine fachliche Ausbildung, sondern oft auch ein persönlicher Entwicklungsschritt.
Wenn du dich schon länger fragst, ob der Weg zum Tauchlehrer der richtige Schritt für dich sein könnte, dann lohnt es sich meistens, einfach unverbindlich Informationen einzuholen und persönlich darüber zu sprechen.
Denn häufig beginnt der wichtigste Schritt nicht mit einer endgültigen Entscheidung – sondern einfach mit einem ersten Gespräch.
Häufige Fragen zum Thema PADI Tauchlehrer werden (FAQ)
Es gibt eine ganze Reihe von Fragen, die mir in Emails, Telefonaten und Gesprächen mit Kandidaten und Interessenten immer wieder begegnen. Ich habe versucht, diese Fragen thematisch zu sortieren und im Folgenden zu beantworten. Klick auf das Pluszeichen! Und wenn Deine spezielle Frage hier nicht beantwortet ist, dann ist der persönliche, kostenlose Infocall bestimmt das richtige für Dich.
Wie lange dauert es, PADI Tauchlehrer zu werden?
Das hängt davon ab, auf welcher Ausbildungsstufe du aktuell stehst und wie schnell du praktische Erfahrung sammelst. Der eigentliche IDC dauert häufig zwischen 7 und 14 Tagen. Der komplette Weg vom Anfänger bis zum Instructor dauert jedoch deutlich länger.
Muss ich bereits sehr erfahren sein, um am IDC teilnehmen zu können?
Nein. Natürlich helfen Erfahrung und sichere Tauchfertigkeiten, aber niemand muss bereits „perfekt“ sein. Viel wichtiger sind Motivation, Lernbereitschaft und professionelles Arbeiten.
Ist die Prüfung schwer?
Der IE ist anspruchsvoll, aber mit einer guten Vorbereitung absolut machbar. Entscheidend sind strukturierte Vorbereitung, Verständnis der Standards und professionelle Betreuung während des IDC.
Kann man später wirklich als Tauchlehrer arbeiten?
Ja. Viele Instructoren arbeiten weltweit in Tauchbasen, Resorts oder auf Safaribooten. Die Möglichkeiten hängen unter anderem von Erfahrung, Sprachkenntnissen und Flexibilität ab.
Warum absolvieren viele Kandidaten ihren IDC auf den Kanaren?
Die Kanaren bieten ganzjährig gute Bedingungen, kurze Anreisewege innerhalb Europas und professionelle Ausbildungsbedingungen. Besonders La Palma überzeugt viele Kandidaten durch die ruhige Atmosphäre und die kurzen Wege.
Ist der Weg zum Tauchlehrer auch für Quereinsteiger geeignet?
Ja. Viele erfolgreiche Instructoren kommen ursprünglich aus völlig anderen Berufen. Entscheidend sind weniger der bisherige Lebenslauf als Motivation, Professionalität und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.
Welche Materialien benötige ich?
Die folgenden Materialien benötigst Du für Deinen IDC. Vieles wirst Du bereits aus vorherigen Kursen besitzen, vieles findest du im IDC Crew Pack. Alle Materialien, die Du noch benötigst findest Du zu sehr guten Preisen im Online-Shop für PADI Material. Du weitere PADI Materialien (Pro-Videos, englische Bücher wie "The Law and the diving Professional", Lesson Guides, AWARE-Materialien etc. bring sie gerne mit:
Verbindliche Materialien für Instructor Kandidaten:
- PADI Instructor Manual (als pdf für PADI Member kostenlos von der Pro-Seite herunter zu laden
- PADIs Guide to Teaching (Teil des PADI Candidate Packs)
- PADI Specialty Course Instructor Manual (Teil des PADI Candidate Packs)
- PADI Open Water Diver Manual
- Recreational Dive Planner – RDP Tabelle und eRDPml, einschliesslich „Instructions for Use booklets“ (RDP Bedienungsanleitungen)
- Open Water Diver Quizzes und Abschlussprüfung (Teil des PADI Candidate Packs)
- Adventures in Diving Manual
- PADI Rescue Diver Manual
- PADI Rescue Diver Abschlussprüfung (Teil des PADI Crew Packs)
- PADI Divemaster Manual
- Divemaster Abschlussprüfung (Teil des PADI Crew Packs)
- Aquatic Cue Cards (wasserfeste Referenztafeln) für Open Water Diver, Adventures in Diving, Rescue Diver, Divemaster und Discover Scuba Diving (Teil des PADI Candidate Packs)
- Vorbereitungstafel „Confined Water“ Lektionen (Teil des PADI Crew Packs)
- Vorbereitungstafel Freiwasser Lektionen (Teil des PADI Crew Packs)
- The Encyclopedia of Recreational Diving
- Diving Knowledge Workbook (Arbeitsbuch Tauchtheorie)
Wie bereite ich mich am besten auf den IDC vor?
Eins vorweg: IDC steht für "Instructor Development Course". Es geht also um Entwicklung. Niemand erwartet, dass Du bereits vor Deinem IDC alles kannst, was Du am Ende des IDC können solltest. Sonst könntest Du dir den Kurs ja auch sparen...
Trotzdem kannst Du dich natürlich vorbereiten. Folgendes empfehle ich:
Bearbeite im Selbststudium des PADI eLearning aus dem IDC Crewpack.
Mach dich mit dem Instructor-Manual vertraut. Es geht nicht darum, alle Standards auswendig zu lernen. Es geht darum, sicher zu sein, wo man was findet und in der Lage zu sein, auf Fragen zu Ausbildungsstandards in einer angemessenen Zeit die korrekten Antworten geben zu können.
Wiederhole die Tauchtheorie mit Hilfe der Enzyklopädie und des Diving Knowledge Workbooks. Und wenn du die Gelegenheit hast, mach die Divemaster-Tauchtheorietests noch einmal. Wenn Du dich auf diesem Niveau sicher fühlst, solltest Du auch im IDC keine Probleme bekommen.
Übe die PADI Skills (Demoqualität!). Und vergiss auch nicht die Rescue Übung Nr. 7 (nicht reagierender, nicht atmender Taucher an der Oberfläche) und die Knoten Schotsteg, Palsteg, zwei halbe Schläge. Lies auch alle Schüler-Manuals noch einmal und schau dir die Videos an. Es macht Sinn, dass ein Instructor die Dinge kennt, die seine Schüler zu sehen bekommen.
Welches Equipment benötige ich?
Hier eine generell Auflistung des Tauchlehrer-Equipments in Anlehnung an die Definition im aktuellen PADI Instructormanual
- Flossen, Maske und Schnorchel
- Atemgasflasche mit Ventil
- Tarierjacket mit Flaschenhalterung oder separater Tragschale und Inflator
- Lungenautomat und alternative Luftversorgung
- Instrument zum Überwachen des Atemgasvorrats (z. B. Finimeter)
- Instrument zum Überwachen der Tiefe
- Gewichtssystem mit Schnellabwurfmechanismus und Gewichten
- Tauchcomputer oder RDP (eRDPML oder Tabelle)
- Instrument zur Zeitmessung
- Kompass
- Messer/Taucherwerkzeug
- Zwei Signalmittel für Notfälle an der Oberfläche: ein akustisches (Signalpfeife, Signalhorn, usw.) und ein visuelles (aufblasbare Notfallboje, Leuchtsignal, Signalspiegel, usw.)
Grundsätzlich erwarte ich schon, dass Du deine eigene komplette Tauchlehrerausrüstung mitbringst. Fehlende Teile kannst Du aber natürlich auch leihen. Du solltest folgendes beachten:
Kälteschutz: Bitte bedenke bei der Auswahl deines Tauchanzuges, dass die Pool- und Freiwasserübungen manchmal bis zu zwei Stunden dauern können. Und da wird es im Shorty auch im Pool unter Umständen doch schon mal recht frisch. Ein langer Anzug ist also unbedingt zu empfehlen. Hinsichtlich des Freiwassers kommt es darauf an: Im Sommer in Deutschland oder im Mittelmeer reicht ein 5 – 7 mm Anzug häufig aus. Im Frühjahr und im Herbst / Winter dagegen ist ein Trocki meist die bessere Wahl. Es gab schon IDCs, bei denen hats kräftig geschneit… Mich jedenfalls wirst Du nur sehr selten ohne Trocki im Freiwasser sehen...
Sicher: Handschuhe machen das Handling gerade an der Oberfläche etwas schwieriger (Rescue Übung Nr. 7). Aber wer eine Übung aufgrund zitternder oder gefühlloser Finger nicht durchführen kann, riskiert, die Übung nicht zu bestehen. Gleiches gilt auch für Kopfhauben, Eiswesten, Unterzieher etc. Bitte lass bei der Auswahl des geeigneten Kälteschutzes Vernunft walten – im Zweifelsfall frag mich einfach.
Darf ich mit einem Wing-Jacket / mit Tec-Konfiguration / mit Doppeltank am IDC teilnehmen?
Wie Du der Liste oben entnehmen kannst, ist das generell nicht verboten. Aber ich rate dringend davon ab! Denn erstens sollte ein Instructor idealerweise ein Equipment tauchen, das dem seiner Schüler zumindest ähnelt (Hast Du schon einmal einen OWD-Schüler mit Doppel-12 und Long Hose gesehen???).
Und zweitens führt ein solches Equipment häufig dazu, dass verschiedene Übungen des PADI Skill-Circuit nicht oder nicht gut ausgeführt werden können – und hier gibt es keine Sonderbewertung für equipmentbedingte Probleme. Also: Bitte im eigenen Interesse ein ganz normales Sporttaucher-Jacket und einen ganz normalen (kaltwassertauglichen) Automaten mit Oktopus verwenden!
Ist ein Rebreather im IDC erlaubt?
Nein.
Was darf ich als OWSI alles unterrichten?
Nachdem Du dich zum Open Water Scuba Instructor qualifizierst hast, kannst du sämtliche PADI Programme unterrichten, angefangen vom Discover Scuba Diving bis hin zum Divemaster sowie die Specialties "Tarierung in Perfektion" sowie das Projekt AWARE-Specialty. Wenn du darüber hinaus weitere Tauchlehrer-Specialites unterrichten möchtest, die Dich interessieren, wie beispielsweise Digitale Unterwasser-Fotografie oder Enriched Air Diver (NITROX) oder das von mir entwickelte Programm "Relaxed Diver" dann besteht die Möglichkeit, an entsprechendem Specialty-Instructor-Training teilzunehmen, was ich für meine Kandidaten zu besonders attraktiven Konditionen anbiete.
Ab wann darf ich unterrichten?
Nach dem IE gehen deine Unterlagen direkt an PADI EMEA in Bristol, wo sie verarbeitet werden. In der Regel dauert das etwa 8 bis 10 Tage. Sobald die administrative Arbeit erledigt ist, erhältst du eine Email die bestätigt, dass Du als Instructor tätig werden kannst.
Kannst Du mir helfen, einen Job als Instructor zu finden?
JA! Mit Hilfe meines über Jahre entstandenen Netzwerks aus Divecenters und Resorts habe ich immer wieder die Möglichkeit, erfolgreiche und mir geeignet erscheinende Kandidaten zu vermitteln. Und wenn Du Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder Lebensläufen brauchst oder Du ein Coaching zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche benötigst, stehe ich ebenfalls gerne zur Verfügung.
Welche Versicherung benötige ich?
Um am PADI IDC teilzunehmen benötigst Du keine Versicherung. Allerdings ist es so, dass wenn Du als Tauchprofi arbeiten möchtest eine Berufshaftpflicht-Versicherung für Tauchprofis benötigst. Hier bei uns und in weiten Teilen der Welt ist eine solche Versicherung zwingend vorgeschrieben – und für die Gegenden, in denen man sie nicht zwingend braucht empfehle ich sie trotzdem dringend! Einen perfekten Rundum-Schutz bietet die Aquamed Divecard Professional, bei der ich selber seit vielen Jahren versichert bin und die ich nur sehr empfehlen kann.
Welche Kosten kommen genau auf mich zu?
Die Kosten auf dem Weg zum Tauchlehrer bestehen aus drei Blöcken:
1. Der Kurspreis: Das ist das Geld, das Du für Deinen Kurs bezahlst. Die Kosten richten sich nach dem, was Du buchst. Hier biete ich verschiedene Packages an die Du alle in der IDC-Preisübersicht findest.
2. Materialien: Die verbindlichen Kursmaterialien schreibt PADI vor und sind auch nicht “verhandelbar”. Ich habe die Möglichkeit, Dir sämtliche notwendigen Kursmaterialien zu wirklich sehr fairen Preisen anzubieten. Das gilt im Übrigen auch für Materialien, die nicht verbindlich sind, die Du Dir aber trotzdem vielleicht anschaffen möchtest.
3. PADI Gebühren. Es kommt auf Dich die Gebühr für die Prüfung, die Instructor-Application und die Application-Gebühren für evt. Specialties, EFRI etc. zu. Diese Kosten gehen zum Zeitpunkt der Prüfung oder kurz danach direkt an PADI.

Erfahre in diesem kostenlosen E-Book, welche 5 Schritte wirklich entscheidend sind, um Deine Ausbildung zum PADI Instructor erfolgreich zu meistern – von der Vorbereitung bis zur Prüfung.